Zusätzlich mit der Aufnahme der Daten des Brautpaares in der Pfarrkanzlei ist der Besuch eines Eheseminares und ein Gespräch mit dem Pfarrer notwendig.
Was muss für eine kirchliche Ehe vorbereitet werden ?
Das Paar meldet sich in einer der Wohnpfarren. Vorrang hat die Pfarre der Braut, es kann aber auch die Pfarre des Bräutigams gewählt werden. Auch eine andere Pfarre ist möglich, allerdings muss dann von der Pfarre der Braut eine Entlassung erteilt werden.
In der Pfarrkanzlei wird vorerst geregelt:
- Vorlage der Dokumente
- Es werden ihnen Termine und Orte für ein Eheseminar mitgeteilt. Vor der Trauung muss dann noch ein Eheseminar besucht werden.
- Ein Termin mit dem Pfarrer wird vereinbart
Später wird das Gespräch mit dem Pfarrer geführt, zu dem weitere Fragen und Hintergründe zur Eheschließung besprochen werden. Es wird das Trauungsprotokoll vervollständigt und unterschrieben.
Bei diesem Gespräch wird auch über den Ablauf der Trauungsfeier gesprochen. Die persönlichen Wünsche für die Feier können hier besprochen werden.
Das Eheseminar soll vor der Trauung besucht werden. Dort spricht meist ein Ehepaar, ein Arzt und ein Priester mit einer Gruppe von Paaren, die sich auf die Trauung vorbereiten.
Etwa eine Woche vor der Trauung ist eine kurze Kontaktaufnahme mit dem Trauungspriester wertvoll, um noch eventuelle organisatorische Fragen zu klären.
Notwendige Dokumente:
- Eheseminarbestätigung
Bei Ledigen:
- Taufscheine (nicht älter als 6 Monate)
- Geburtsurkunden
Bei Verwitweten:
- Trauungsschein oder Heiratsurkunde der Vorehe
- Sterbeurkunde des früheren Ehegatten
Bei Geschiedenen:
- Scheidungsdekret
- Taufschein
- Erklärung des Nichtbestandes der Vorehe für den kirchlichen Bereich (Annullierung)
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