Die Taufe

 

Die Taufe

Die Taufe ist das Sakrament der Eingliederung in die Kirche.

Durch die Taufe wird man nicht nur in die jeweilige Kirche hinein getauft, sondern man wird Christ, das heißt, der Täufling wird auf den Weg Jesu geschickt und ist in seine Nachfolge gerufen. Durch die Taufe werden wir in eine Beziehung zu Jesus gestellt. Er sagt uns seine Freundschaft und Treue zu. Das erfordert auch die Antwort des Täuflings durch sein Leben im Sinne Jesu.

 
 

Die Trauung

Die Trauung

Die Heirat eines Paares, die Hochzeit, ist ein gesellschaftliches und auch ein kirchliches Ereignis.


Zwei Menschen geben sich vor dem Traualtar das Ja-Wort und spenden sich in der katholischen Kirche gegenseitig das Sakrament der Ehe. Nach kirchlicher Auffassung gilt diese Verbindung bis der Tod das Paar scheidet, so wie es in der Bibel geschrieben steht: Was Gott verbunden hat, darf der Mensch nicht trennen.

 

Die Krankensalbung

Die Krankensalbung

Die Krankensalbung ist eines der sieben Sakramente. Es ist ein Kranken- und Heilsakrament und nicht, wie häufig vermutet ein "Sterbesakrament", nicht das "Sakrament der Letzten Ölung", wie man die Krankensalbung in der Vergangenheit volkstümlich auch genannt hat. Es will heilen und stärken.


Es ist leicht nachvollziehbar, dass eine geistliche innere Erneuerung (zum Ritus der Krankensalbung gehört auch die Vergebung von Schuld) und eine aus Gottvertrauen erwachsende innere Ruhe und Gelassenheit sich auch auf das Gesamtbefinden positiv auswirkt.

Viele erleben die mit der Krankensalbung verbundenen, sinnlich erfahrbaren Riten (Sündenvergebung, Lossprechung, Segen, das Salben der Hände und Füße, das gemeinsame Gebet) als "spürbare Hilfe" gerade dann, wenn durch die Schwere der Krankheit die intellektuelle Aufnahmefähigkeit oder auch das Wachbewusstsein stark eingeschränkt sind. In vielen Gemeinden wird heute die Krankensalbung in einem gemeinschaftlichen Gemeindegottesdienst für kranke und auch ältere Menschen gespendet.