Kirchen und Kapellen der Pfarre Kitzbühel |
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Die Kirchen mit ihren Türmen sind kennzeichnend für das Stadtbild von Kitzbühel. Von welcher Seite man immer den Blick auf die Stadt wirft, immer sind es die Kirchtürme, die ins Auge springen: vom Westen her die Pfarr- und Liebfrauenkirche, vom Süden her der schlanke gotische Turm der Katharinenkirche über den Häusern der Altstadt. |
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Pfarrkirche St. Andreas Dreischiffige spätgotische Hallenkirche, nach Plänen von Stefan Krumenauer 1435 - 1506 erbaut; Vorgängerkirchen aus dem 8., 12. und 13. Jh. nachweisbar. Von der romanischen Kirche aus dem 13. Jh. stammt noch der schlanke Turm mit dem aufgesetzten gotischen Geschoß und dem barocken Abschluß. |
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Liebfrauenkirche In den Westteil der aus dem 14.Jh. stammdenen Friedhofskapelle wurde 1566 - 1569 zur Unterbringung einer großen Glocke der mächtige 48 Meter hohe Turm hineingestellt. Die heutige "Große" Glocke mit 6.374 kg gilt als klangschönste des Landes. Die Liebfrauenkirche mit der herrlichen Barockausstattung war wegen des Gnadenbildes auf dem Hochaltar (Mariahilfbild) eine vielbesuchte Wallfahrtsstätte. |
Katharinenkirche Die um 1360 erbaute Kirche diente in Kriegs- und Seuchengefahr als Gottesdienstraum. Der "Kupferschmidaltar" ist der einzige noch erhaltene Flügelaltar des Bezirkes. Er stammt wie die im Chor aufgestellten Figuren der Apostel Andreas und Jakobus und die thronende Madonna an der Südwand aus der Zeit um 1500. Das Rundfenster mit dem Regenbogenmotiv an der Westseite erinnert wie die Kupfertafeln mit den Namen der Gefallenen an die Bestimmung der Kirche als Kriegsgedächtnisstätte. In der alten Feuerwachstube des Turmes mahnt das Glockenspiel an die Opfer des Krieges |
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Spitalskirche Die einstmals große gotische Kirche gehörte zu dem von Herzog Stefan von Bayern 1412 gestifteten Spital, musste aber 1836 einer neuen Durchzugstraße weichen und wurde nur mehr durch einen bescheidenen spätklassizistischen Bau ersetzt. Sehenswert die fast lebensgroßen Figurengruppe "Unser Herr auf der Stiege" sowie das Altarbild "Die heiligste Dreifaltigkeit" von Simon Benedikt Faistenberger. |
| Kapuzinerkloster Johann Raymund Reichsgraf von Lamberg, der Herrschaftsinhaber von Kitzbühel, stiftete im Jahr 1698 seinem gleichnamigen Sohn, der als P. Rupert dem Kapuzinerorden beitrag, Kirche und Kloster in der Vorstadt. 1702 konnte es dieser, inzwischen zum Weihbischof von Passau erhoben, selbst weihen. Der strengen Ordensregel entsprechend präsentiert sich die Kirche als höchst einfacher Saalbau mit Tonnengewölbe. Den einzigen Schmuck des Raumes bilden die ausgezeichneten Bilder des Passauischen Hofmalers Jakob Christoph Platzer (um 1707). |
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Bernhardkapelle am Hahnenkamm Auf dem Weg von der Bergstation zur Ehrenbachhöhe steht in 1732m Höhe die von Architekt Clemens Holzmeister im Jahr 1961 gebaute, in ihrer Schlichtheit archaisch wirkende Kapelle. |
Kapelle am Kitzbüheler Horn Die alte Hornkapelle stand direkt auf dem Horngipfel. Sie musste 1967 dem Bau des Fernsehturmes weichen. Die neue Kapelle nach Plänen von Ing. Norbert Cufer steht knapp unter der Bergstation der Hornseilbahn. |
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Ebnerkapelle |
| Kapelle am Ölberg | ![]() |